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Do 10.9.26 | 19:30 | Friedhofskapelle im Autal
Solorecital
Bachs Goldberg-Variationen BWV 988
Fatjona Maliqi, Klavier
Donnerstag, 10.9.26 | 19:30 Uhr
Friedhofskapelle Autal, Egenbüttelweg 2
Eintritt 25 €, Schüler und Studenten 10 €

Bachs Goldberg-Variationen gehören zu den in jeder Hinsicht einzigartigen Werken der Klavierliteratur – und sind live nur selten zu erleben. In der Friedhofskapelle Autal spielt Fatjona Maliqi diesen Variationszyklus in einem Rahmen, der zu diesem Werk kaum passender sein könnte.
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Aus einer Aria von außergewöhnlicher gesanglicher Schönheit entwickelt Johann Sebastian Bach in den Goldberg-Variationen 30 Variationen von erstaunlicher Vielfalt: Kanons, Tänze, virtuose Passagen und Momente stiller Sammlung.
Die Friedhofskapelle Autal ist für dieses Konzert mehr als ein Aufführungsort. Ihre klare, intime Atmosphäre schafft jene Konzentration, die dieses Werk braucht. Hier lässt sich verfolgen, wie Bach aus einer einzigen musikalischen Idee eine ganze musikalische Welt entwickelt.
Fatjona Maliqi widmet sich den Goldberg-Variationen seit Jahren. Ihre Interpretation dieses Werkes wurde beim International Rosalyn Tureck Bach Competition in New York ausgezeichnet.
Spielort
Kapelle am Autal
Friedhofskapelle am Autal
Egenbüttelweg 2
22880 Wedel
Erdacht im Zuge der Erweiterung des Wedeler Friedhofes, hat der Architekt Willi Krämer 1963 eine Kapelle samt Empore und Orgel für 130 Personen entworfen. Dimensionen, die für heutige Trauerfeiern eher zu groß dünken, doch als Ort für intime Kammermusiken geradezu ideal sind. Zumal der schlichte Bau mit dem figürlich gestalteten Rosettenfenster des Glasmalers und Bildhauers Siegfried Assmann im Altarraum dem Besucherblick einen Fokus bietet, der die Konzentration auf die Musik weiter vertieft. 2012 ist der Innenraum der Friedhofskapelle umgestaltet worden und ermöglicht nun durch seine integrierten, beweglichen Chorschranken und -flanken eine individuelle Nutzung des Konzertraums im Raum. Ergänzt wurde der Bau zudem von Stölken Schmidt Architekten durch ein Begrüßungsfenster im Foyer, das das Verwobensein der hier gedachten Lebensgeschichten thematisiert, sowie einen skulpturalen, aus einer allseitigen Kreuzform geschaffenen Altar.



